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Der Vorstand



Dr. Günter Emde, Ehrenvorsitzender

Geboren 1929 in Arolsen, Studium der Mathematik, Physik und Philosophie. Berufstätigkeit in Wissenschaft (Mathemat. Institut der Universität Marburg), Unterricht (Freie Waldorfschule Marburg) und Technik (wissenschaftl. Mitarbeiter, zeitweise leitender Angestellter in der Industrie). - Arbeitsgebiete: Mathematische Logik, Kybernetik, Informationssysteme, rechnergestütztes Konstruieren. Seit 1988 im Ruhestand. 1982 Gründung eines kleinen Verlags. - G. Emde ist verheiratet, hat zwei Kinder und fünf Enkel.

Seit der "Mitte des Lebens" zunehmendes Interesse für die Frage nach dem Sinn des Daseins. Ab 1978 Vizepräsident von IMAGO MUNDI, Vorträge und Veröffentlichungen über weltanschauliche Grundsatzfragen. Ab 1982 Geschäftsführer von VIA MUNDI, Konzeption und Durchführung jährlicher Tagungen, Herausgabe der Schriftenreihe und der Kassettenreihe VIA MUNDI. Ab 1996 1. Vorsitzender, seit 2008 Ehrenpräsident.

„In Anerkennung seiner Förderung transzendenzoffener Haltung in den Wissenschaften" wurde er 1991 gemeinsam mit seiner Frau Gertrud mit dem Schweizer "A.-Hedri-Preis für Epipsychologie" ausgezeichnet.

1992 Gründung und bis 2000 Leitung der Ethikschutz-Initiative (ESI) zur Unterstützung von Arbeitnehmern, die aus Gewissensgründen einen Missstand an die Öffentlichkeit gebracht oder die Mitarbeit an einem unverantwortlichen Projekt verweigert haben und dadurch in Konflikt mit ihrer Institution geraten sind.

Seit 1996 Studien über die Rolle des Geldes in Wirtschaft und Gesellschaft.

Auf allen genannten Gebieten zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge, siehe www.g-emde.de


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Dr. Stephan Schumm (1. Vorsitzender)

Der frühe Tod meines Vater, ich war damals zehn Jahre alt, hatte mich sensibilisiert für Themen, die über das rein Sichtbare hinausreichen. Trotz dieses schmerzhaften Verlustes begleitete mich stets das Wissen um eine Wirklichkeit, die größer ist als wir und die uns liebevoll begleitet.

Als ich 1984 als Medizin-Student erstmalig eine VIA MUNDI Tagung besuchte, zog mich diese Gemeinschaft sofort in ihren Bann. Mich faszinierte die Offenheit der Diskussionen, das Bemühen die Meinung des jeweils anderen zu verstehen, der herzliche Umgang miteinander, aber vor allem auch die Möglichkeit mich mit Erfahrungen und Phänomenen zu beschäftigen, die vom üblichen Wissenschaftsbetrieb totgeschwiegen werden. So wurde der Besuch der VIA MUNDI Tagungen zu einem Fixpunkt meiner Jahresplanung und auch das Thema meiner Dissertation, „Geistheilung“ und ihre Resonanz in Printmedien, kam nicht von ungefähr. Seit 1993 arbeite ich im Vorstand mit, seit 2008 in der Funktion des 1. Vorsitzenden.

Mit meiner Familie lebe ich in Freising und führe gemeinsam mit meiner Frau eine allgemeinärztliche Gemeinschaftspraxis  mit den Schwerpunkten Homöopathie, Psychotherapie und Regulationsmedizin.


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Dr. Christian Hackbarth-Johnson (2. Vorsitzender)

Zu VIA MUNDI bin ich 1995 gekommen, als ich Vikar in Bad Endorf war und Günter und Gerti Emde kennengelernt hatte. Bald war ich „engagiert“ als Meditationsanleiter in einer Morgengruppe, als Liturg bei den Schlussgottesdiensten, dann auch als Vortragender. Schließlich wurde ich gefragt, ob ich im Vorstand mitarbeiten wolle, was ich seit 2003 tue.

Nachdem Günter Emde und Anneli Gleditsch aus Altersgründen aus dem operativen Vorstandsgeschäft ausgestiegen sind, wurde ich 2008 zum 2. Vorsitzenden gewählt. Ich stehe sozusagen für die christlich-interreligiöse Seite. Schon von Anfang meines Theologiestudiums an habe ich mich mit dem Dialog zwischen Christentum und den indischen Religionen beschäftigt. Seit 1985 übe ich Zen und Yoga - wichtigster Lehrer war Michael von Brück - und seit 1993 unterrichte ich beides.

Nach dem Vikariat (1994-1996) und Erziehungsurlaub habe ich promoviert (1998-2002) zum Thema „Interreligiöse Existenz. Spirituelle Erfahrung und Identität bei Henri Le Saux (O.S.B.)/Swami Abhishiktananda“. Seit 1994 arbeite ich freiberuflich als Yoga- und Zenlehrer, selbständiger Theologe, Religionswissenschaftler in eigener Praxis in Dachau, sowie in Meditationshäusern im In- und Ausland. Gelegentlich biete ich auch Seminare zum hinduistisch-christlichen Dialog in Indien an. Wer mehr wissen möchte kann auf meine Homepage schauen: www.hackbarth-johnson.de.


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Dr. Thomas Schmeußer (Geschäftsführer)

Spirituelle Themen begleiten mich seit meiner Kindheit. Meine Eltern haben sich sehr dafür interessiert. Durch ihre Freundschaft mit Familie Emde habe ich die Entstehung und Entwicklung von VIA MUNDI miterlebt. Fragen nach dem Lebenssinn, den wirklich wichtigen Dingen, und die Wege dorthin waren mir immer Herzensanliegen.

In christlicher Tradition aufgewachsen und verwurzelt, habe ich mich auch intensiv mit Buddhismus, Sufismus, Naturreligionen, Schamanismus und transpersonaler Literatur beschäftigt. Seit 1995 bin ich bei allen VIA MUNDI Tagungen dabei, ab 2002 als Geschäftsführer.

In meinem Beruf als Arzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren und Umweltmedizin in eigener Praxis in Nürnberg versuche ich, meine Patienten ganzheitlich und spirituell ausgerichtet zu versorgen.


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Bärbel Vogel (Mitglied des Vorstandes)

Zusammen mit unserer Sekretärin Irmi Holzer vertrete ich seit 2007 die weibliche Seite im Vorstand. Als Nachfolgerin von Anneli Gleditsch versuche ich in diese großen Fußstapfen hineinzuwachsen.

Neben spirituellen Erfahrungen und Übersinnlichem schlägt mein Herz auch für den Untergrund. Seit 1996 arbeite ich im Vorstand des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V.. Dort setze ich mich für den internationalen Höhlen- und Naturschutz ein. Bei VIA MUNDI unterstütze ich die „alten Hasen“ bei der Tagungsplanung und der Erstellung der Homepage.

Ich wohne gemeinsam mit meinem Mann und einer Tochter in Ramsau bei Berchtesgaden.

 


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Dr. Christoph Schumm (Mitglied des Vorstandes)

Schon als Student habe ich durch den Kontakt mit den Familien Schmeußer und Emde zu VIA MUNDI gefunden und an den ersten Tagungen in den 80er–Jahren teilgenommen. Diese Gemeinschaft von Menschen christlicher Prägung hat in mir ein tiefes Interesse geweckt. Bei den Tagungen wurde von übersinnlichen Erfahrungen und paranormalen Phänomenen aus persönlichem Erleben berichtet. Den Teilnehmern ging es mehr um den persönlichen Erfahrungsaustausch und die liebevolle Gemeinschaft als um graue Theorie.

Durch berufliche und persönliche Veränderungen bin ich dann mehre Jahre nicht zu den Tagungen gekommen. Nach einer gesundheitlichen Krise habe ich mich vertieft mit spirituellen Fragestellungen auseinandergesetzt und wieder regelmäßig an den Tagungen teilgenommen. Seit 2002 arbeite ich im Vorstand mit und fühle mich mit allen Vorstandsmitgliedern freundschaftlich verbunden.

Ich lebe mit meiner Familie (3 Kinder) in Scheßlitz bei Bamberg. Dort führe ich gemeinsam mit einem Kollegen eine Hausarztpraxis mit den Schwerpunkten Homöopathie und Regulationsmedizin.


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Dr. Wolfgang Habbel (Mitglied des Vorstandes)

gest. 14. März 2011

Nur liebend kann man verstehen. Diese Wahrheit, deren Umkehrung wir immer wieder feststellen oder gar erleben müssen, erlebe ich auf den VIA MUNDI Tagungen und auf den Vorbereitungsgesprächen in der Vorstandschaft. Wahrheiten sind nicht dazu da, dass man sie einem anderen an den Kopf wirft, sondern dass man sie ihm behutsam nahe - legt – wenn der Zeitpunkt dafür gegeben ist. Zunächst bin ich eingeladen, mich zu öffnen für das, was dem anderen wichtig ist.

Als Studentenpfarrer an der Universität der Bundeswehr in Neubiberg hörte ich in dieser Haltung Günter Emde sprechen. Er warb für eine Befreiung der Biologie aus ihren selbstauferlegten Fesseln zu Gunsten einer Offenheit für Impulse aus unsichtbaren Bereichen.

Und wo wohnte Günter Emde? Im Nachbarort Ottobrunn. So wurde ich regelmäßiger Besucher des Hauskreises bei Gerti und Günter Emde. Und dann regelmäßiger Besucher der VIA MUNDI Tagungen. Mit Freude bündelte ich die Fülle kreativer Beiträge in den Schlussgottesdienst hinein, gerne zusammen mit dem evangelischen Pfarrer, der evangelischen Pfarrerin. VIA MUNDI ist für mich ein Stück Heimat geworden.

Nach einem erfüllten Leben ging Wolfgang Habbel durch das Tor des Lebens in seine andere Wirklichkeit. Tod und Geburt haben sich bei ihm neu manifestiert. Wir freuen uns mit ihm und die Worte von Thich Nhat Hanh erfüllen sich:

... Geburt und Tod sind nur Türen, durch die wir gehen, heilige Schwellen auf unserer Reise.
Geburt und Tod sind ein Versteckspiel.

So lache mit mir, halte meine Hand, lass uns auf Wiedersehen sagen.
Auf Wiedersehen sagen, um uns bald wieder zu treffen.

Wir treffen uns heute.
Wir werden uns morgen wieder treffen.
Wir werden uns jeden Augenblick an der Quelle treffen.
Wir treffen uns in allen Formen des Lebens....

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