Aktuelles und Termine
Via Mundi-Tagung 2012
Hier sind die Eckdaten der VIA MUNDI Tagung 2012.
| Leitthema: | Freiheit und Grenzen |
| Termin: | 17. - 20. Mai 2012 |
| Ort: | Evangelischen Tagungshaus Forum Hohenwart bei Pforzheim |
| Anmeldung: | ab Anfang 2012 möglich |
| Kosten: | wird hier rechtzeitig mitgeteilt |
| Sonstiges: | Details zur Tagung werden Anfang 2012 bereitgestellt |
Tagung 2011 des "Bundes für Freies Christentum"
Die Jahrestagung 2011 des „Bundes für Freies Christentum“ wird vom 7. bis 9. Oktober 2011 in der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Wittenberg stattfinden.
Thema: „Glaubwürdig von Gott reden. Im Gespräch mit Paul Tillich. Eine Tagung zu seinem 125. Geburtstag.“
Das Programm findet sich im Internet
==> hier.
Weitere Information können angefragt werden in der Geschäftsstelle des Bundes für Freies Christentum
Felix-Dahn-Straße 39, D-70597 Stuttgart
Tel.: 0711/762672, Fax: 0711/7655619
E-Mail:
info@bund-freies-christentum.de
Heiligkreuztaler Besinnungstage
Diese Seminare mit dem Titel „Heilwerden von Grund auf “ wollen im gemeinsamen Besinnen das Wesen christlicher Spiritualität erfahrbar machen, erweist sich gelebte Spiritualität doch als tragende Kraft in jeder therapeutischen Begegnung. Unsere Therapeuten-Tagung wendet sich an alle, die in oder außerhalb ihres Berufes heilend, behandelnd, helfend tätig sind, wie überhaupt an alle Suchenden und Engagierten auf dem Weg zum Heilwerden.
Die Glaubwürdigkeit eines jeden Helfenden wird wesentlich von seiner inneren Haltung bestimmt – welches Verhältnis er zu sich selbst, zum Nächsten und zu Gott hat und wie er menschliche Grenzerfahrungen – Krankheit, Leid und Tod – im therapeutischen Alltag beantwortet. Das Seminar dient dazu, Gottes Geist, der die Quelle aller wahren Heilung ist, in uns lebendig werden zu lassen.
Die langjährige Seminarreihe hat gezeigt, dass die gemeinsame Suche nach dem Sinn des Lebens in undogmatischem, ökumenischem Offensein und Begegnen eine Verwandlung im Inneren bewirkt. Aus dieser Zielsetzung gestaltet sich die Gruppenarbeit unter verschiedenen Themen. Brücken werden geschlagen zwischen psychotherapeutischer Erfahrung, westlicher wie östlicher Spiritualität, dem Programm der anonymen Selbsthilfegruppen und geistigen Heilweisen.
Der täglichen Gruppenarbeit geht allmorgendlich eine meditative Einstimmung mit Einübung des Herzensgebets voraus. Schon vor dem Frühstück wird in den Morgengruppen Gelegenheit geboten zu Atem- und Bewegungsübungen oder meditativem Tanz; nachmittags besteht die Möglichkeit zur Teilnahme am offenen Meeting anonymer Gruppen und abends stehen zur Auswahl gemeinsames Singen, Schweigen, Fürbittemeditation oder geselliger Tagesausklang.
Zu einem Abendvortrag am 3. Oktober konnten wir Pfarrer Jürgen Fliege gewinnen, der unsere 30. Jubiläumstagung bereichern wird.
Als traditionellen Höhepunkt und Abschluss der Tagung feiern wir einen ökumenischen Gottesdienst, der in die Zukunft weist.
Das großzügige Gelände des ehemaligen Klosters Heiligkreuztal entfaltet zu unseren Besinnungstagen schon die herbstliche Farbenpracht und lädt ein zu besinnlichen Spaziergängen. Das diesjährige Seminar beginnt am Freitag, 8. Oktober um 18 Uhr mit dem gemeinsamen Abendessen und endet am Mittwoch, 13. Oktober gegen 13 Uhr nach dem Mittagessen.
Im Namen des Vorstands des Vereins „Christliche Besinnungstage e.V.“ lädt ein:
Dr. med. Jochen Gleditsch
(mit dem Organisationsteam Mati Aus, Nicolas Behrens, Alexandra Müller und Anneli Gleditsch).
Die Worte des Wahns
Drei Worte hört man, bedeutungsschwer,
Im Munde der Guten und Besten.
Sie schallen vergeblich, ihr Klang ist leer,
Sie können nicht helfen und trösten.
Verscherzt ist dem Menschen des Lebens Frucht,
So lang er die Schatten zu haschen sucht.
So lang er glaubt an die goldene Zeit,
Wo das Rechte, das Gute wird siegen –
Das Rechte, das Gute führt ewig Streit,
Nie wird der Feind ihm erliegen,
Und erstickst du ihn nicht in den Lüften frei,
Stets wächst ihm die Kraft auf der Erde neu.
So lang er glaubt, dass das buhlende Glück
Sich dem Edeln vereinigen werde –
Dem Schlechten folgt es mit Liebesblick;
Nicht dem Guten gehöret die Erde,
Er ist ein Fremdling, er wandert aus
Und suchet ein unvergänglich Haus.
So lang er glaubt, dass dem ird’schen Verstand
Die Wahrheit je wird erscheinen –
Ihren Schleier hebt keine sterbliche Hand;
Wir können nur raten und meinen.
Du kerkerst den Geist in ein tönend Wort,
Doch der freie wandelt im Sturme fort.
Drum, edle Seele, entreiß dich dem Wahn,
Und den himmlischen Glauben bewahre!
Was kein Ohr vernahm, was die Augen nicht sahn,
Es ist dennoch, das Schöne, das Wahre!
Es ist nicht draußen, da sucht es der Tor;
Es ist in Dir, du bringst es ewig hervor.
Friedrich Schiller